Donnerstag, 26. Januar 2012

Tabu

Auch wenn der Mann meint, ich sei ein kleinlicher Korinthenkacker beim Spielen, spiele ich doch leidenschaftlich gern und mag es lediglich nicht, wenn man (stümperhaft) schummelt!
Besonders lieb ist es mir (außer wenn ich gewinne natürlich), was dabei so http://www.blogger.com/img/blank.gifunreflektiert aus den verschiedenen Gehirnwindungen zu Tage kommt, zB beim Tabuspielen:

1. Und denk dran, wir haben kein Allgemeinwissen!
2. Es ist ein Vieh, macht wuffwuff und ist berühmt!
3. Da, wo das Schiff untergegangen ist. - Celine Dion.
4. Gibt's in rot und weiß zum Trinken. - Milchshake! - Senf/Ketchup!
Und mein Liebling: Tai Chi! - Ja... so ähnlich... - Tai Cho?!

3.war sogar richtig. Wer weiß, was die Lösung von 2 und 4 ist?!!

Mein neues Lieblingsspiel ist übrigens Dixit- tolle Bilder, phantasievoll und immer wieder witzig und spannend, nur nicht für nüchterne Mathematiker ;-)

Dienstag, 24. Januar 2012

Keksäääää!

Am Freitag hatte die S. ganz furchtbar leckere Kekse mit und ich kam glücklicherweise genau im richtigen Moment in die Klasse, so dass ich auch in den Genuss kam.
Gestern hatte sie dann Waffelherzen am Stiel dabei und extra ein Herz für mich aufgehoben...
Deswegen sagte ich (natürlich scherzhaft gemeint!) zum Klassenlehrer: Weißte was, ich glaub die S. ist ab jetzt meine Lieblingsschülerin!
Sagt der H. (12 J.) völlig entsetzt: Heeeee!!!!
Da geht mir das Herz auf, denn DEN mag ich ja zum Fressen gern, obwohl er so *** ist. Manchmal. Er kann ja auch gaaaaanz anders ("jaja" sagt mir darauf immer der Klassenlehrer)! Und scheinbar mag er mich auch mehr als er es immer so zeigt... Denn da sagt er noch: Morgen bring ich dir einen Lutscher mit!
;-)

Samstag, 21. Januar 2012

Hunde stinken

und Star Wars find ich eh doof, aber dies Video ist großartig!



Danke dafür, Frau Brüllen! :)

Pack die Badehose ein...

Am Dienstag war ich nach einem 5stündigen Projekttag (also Rumsitzen, Zuhören, Vermitteln, Schüler bei der Stange halten, Streit schlichten etc. zum Thema "Konstruktive Konfliktkultur") noch mit den beiden Praktikanten und 21 Kindern im Alter von 10-13 Jahren im Schwimmbad.
Kassel selbst hat ja irgendwie kein Schwimmbad mehr (also doch, zwei sogar, aber da gab es noch nie oder gibt es nicht mehr eine Rutsche geschweige denn mehr), also bedeutet das immer eine Stunde Bahnfahrt nach Baunatal, wo zwei Rutschen, ein Fünfer, eine Kletterwand im Wasser, ein Außenbecken mit Strudel und die üblichen Becken locken.

Natürlich hatte sich ein Kind mal wieder nicht abgemeldet und wir mussten zur Bahn rennen, weil wir auf es gewartet hatten. Natürlich haben wir den Anschluss verpasst, weil die Bahn eh Verspätung hatte. Natürlich kam die Frage "Wie weit müssen wir denn noch laufen" gefühlte 1000x, weil wir so nun nicht mit dem Bus bis direkt vor die Tür fahren konnten.

Natürlich gab es großes Gedränge und Geschrei und lecker Pommes, die Angst, den Rückwegbus doch verpasst zu haben sowie völlig überdrehte Kinder und halbtote Teamer am Ende des laaaaaangen Tages.

Neu war mir in meiner etwa 14jährigen Karriere als Betreuerin eines solchen Spaßes allerdings tatsächlich, dass es schon nach 10 Minuten den ersten Verletzten auf Grund eines Staus in der Rutsche gab (sonst dauert es nämlich immer deutlich länger), dass der eine Nichtschwimmer (Hundepaddeltechnik zählt nicht) trotz ganz klarer Ansage aus dem knapp 4 Meter tiefen Springerbecken gefischt werden musste (andererseits immer wieder beeindruckend, dass so manche Kinder so gar keine Hemmungen oder Angst vor irgendetwas haben!) und die Aussage des einen Jungen nachdem ich beinah schon fertig wieder angezogen war (und ich bin mal echt langsam) "Ich find meinen Schlüssel nicht".

O-Ton des Prktikanten: Nicht umsonst sagt man, mit Kindern ins Schwimmbad zu gehen ist die beste Methode, einen Betreuer platt zu machen!

(Ich bin gespannt, was alles passiert, wenn ich demnächst mit den Jungs aus der Zehnten ein Billardturnier veranstalte...)

Montag, 2. Januar 2012

Hurra und Hallo 2012!

Ich bin wieder da und freue mich auf ein weiteres spannendes Jahr - momentan allerdings bin ich absolut im Gemüsemodus wie der Herr Jaud in "Hummeldumm" so schön sagt... aber das hab ich mir auch verdient nach all der Rumfahrerei über die Feiertage! Mal sehen, ob ich es heut noch mal in die Stadt schaffe, ansonsten werd ich vermutlich jämmerlich verhungern (harhar) oder aber in Papiermüll- und Leergutfluten untergehen ;-)

Im Osten war es wieder ganz wunderbar! Wir hatten uns in Pirna in der Pension Donatus einquartiert; ganz reizend dort, anders kann ich es gar nicht sagen!
Am ersten Tag ging es aber erstmal nach Dresden rein. Unter anderem wollt ich neues Muffinband (das von dieser Tasche) in der Neustadt besorgen, doch oh weh! Sie hatten gar keins... Gott sei Dank gab es aber anderes zu sehen ;-)



Der historische Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche war leider bereits abgebaut, aber der mittelalterliche war noch offen und wie schon letztes Jahr sehr schön, gerade vor dieser Kulisse.



Der historische Weihnachtsmarkt war deswegen abgebaut, weil dort abends ein Open-Air-Gottesdienst stattfand. Äußerst schade, dass der Mann bereits so fußlahm war, ich hätte mir das Spektakel gerne mit den Massen angesehen, zumal der Chor und die Akkustik wirklich großartig waren... stattdessen ging es zum "Gänsedieb", um so richtig schön deftig sächsisch zu essen *jummy*


Die restlichen Weihnachtsmärkte waren aber natürlich noch aufgebaut und auch sonst war alles hübsch beleuchtet, dass wir trotz schneidendem Wind nach dem Essen noch ein wenig durch die Stadt bummeln mussten.



Ebenfalls bummeln musste ich am heiligen Vormittag auch noch durch Pirna. Noch ganz im "Haustüren-Wahn" kam ich auf die Idee, dem Vater des Mannes und dessen Frau im nächsten Jahr einen Kalender mit heimischen Türen und Toren zu schenken - denn die sind beinah alle schön, ob bereits liebevoll restauriert oder noch in den Charme der letzten Jahrzente gehüllt!


Etwa sieben Minuten nachdem wir eigentlich schon längst hätten losgegangen sein wollen, gleitet mir, dem größten bekannten Tollpatsch, in einem der von 2005 bis 2008 aufwändig sanierten Badezimmer in dem wertvollen Ständehaus, in welchem sich unsere Pension befindet, eine Flasche "Metallic-Rot" aus den Händen und verziert schwungvoll die porösen Steinfliesen nebst Tapete und Stoffhose. Gott sei Dank war der Nagellack nicht teuer!

Anschließend ging es quer durch die Republik zu meinen Eltern. zwischendurch ein wenig "verschnaufen", um dann das Jahresende gemütlich in trauter Pärchenrunde mit Kind (oha, auch ich werde alt...) im Wald bei Feuerschein, Gesang und fies zuckrigklebender Bowle zu verabschieden.



Jetzt noch eine Woche Urlaub, dann geht das neue Jahr so richtig los!

P.S. Beim Bummeln in Dresden hab ich übrigens das absolute Must-have diesen Jahres für die Fee gefunden - also fang mal schön an zu sparen! ;-P